42 Kilometer und 195 Meter

2021-09-23

42 Kilometer und 195 Meter

Die nächste Auflage des Berlin-Marathons näherst sich. Wie jedes Jahr werden tausende Läufer aus der ganzen Welt sich der Herausforderung stellen 42 Kilometer und 195 Meter zu laufen. Für einige ein Spaziergang, für andere – die Herausforderung ihres Lebens. Der Berlin-Marathon ist ein guter Anlass sich die Frage zu stellen… lohnt sich Laufen überhaupt?

Es zählen nicht nur Marathons!

Die Antwort auf die vorherige Frage ist einfach – ja, es lohnt sich. Aber nicht darum (wie viele glauben), weil Laufen die bestmögliche körperliche Aktivität ist. Wir müssen uns eine Sache klarstellen. Jede Art der körperlichen Aktivität ist für uns und unseren Körper gut. Egal ob Laufen, Radfahren, Spaziergänge oder Tennis. Es ist kein Geheimnis, dass heutzutage sehr viele Leute einen sitzenden Lebensstil führen. Ganz oft begrenzt sich die Aktivität dieser Personen auf den Spaziergang zur U-Bahn-Station, zur Arbeit oder zum nächsten Lebensmittelgeschäft. Die Ärzte alarmieren – eine solche Menge an Bewegung ist definitiv zu wenig, um uns vor den unerwünschten gesundheitlichen Folgen schützen zu können. Die Lösungen sind jedoch einfach und Laufen ist eine davon. Daher – steh auf und… lauf! Keine Sorgen, Du musst nicht direkt mit Marathons wie dem Berliner anfangen.

Laufen. Wie fange ich an?

In der Theorie scheint alles einfach zu sein, so wie auch bei der gesunden Ernährung. Willst Du dich gesund ernähren? Dann iss einfach gesund. Wie oft hast Du dass schon gehört? Viele Menschen haben eine ähnliche Einstellung wenn es um Laufen geht. Willst Du laufen? Dann lauf doch. Verlasse das Haus, wähle eine Richtung aus und starte. Es stellt sich heraus, dass selbst beim laufen gibt es eine Reihe von Regeln, die vor allem Anfänger folgen sollten.

Vor allem – setze dir ein Ziel. Möchtest Du abnehmen? Bist Du nach einer 50 Meter Strecke schon außer Atem? Oder vielleicht willst Du ein neues Hobby finden und bist tatsächlich an Marathonläufen interessiert? Denk darüber nach, notiere dein Ziel auf einem Zettel und stecke ihn in deine Tasche. Jedes Mal wenn du nach deinem Schlüssel, Portemonnaie oder Smartphone suchst, wirst Du dich daran erinnern. Wenn es um Sport geht ist es sehr leicht aufzugeben – schließlich wirst Du die Ergebnisse erst in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren bemerken. Du musst eins wissen – es lohnt sich für sein Ziel zu kämpfen und nicht aufzugeben.

Eine weitere Regel… Spaziergänge. Ja, wenn Du dein Abenteuer mit dem Laufen beginnen möchtest, dann ist es am besten, wenn Du mit dem Gehen startest.  Es reicht sogar, wenn Du auf dem Weg zur Arbeit ein paar Haltestellen früher aussteigst und die restliche Strecke zu Fuß zurücklegst. Es ist auch eine sehr gute Vorbereitung des Körpers vor dem viel intensiveren Laufen. Auch für Personen die mit Übergewicht kämpfen ist es eine gute Alternative. Denk dran – wenn Du übergewichtig bist, Herzprobleme oder andere gesundheitliche Probleme hast, wäre es gut erst deinen Arzt zu konsultieren. Bei adipösen Personen ist es immer ratsam mit Spaziergängen zu beginnen (mehr oder weniger intensiv). Übergewicht in Verbindung mit Laufen kann schnell zu Gelenkproblemen führen. Vergiss auch nicht das Stretching, sowohl vor als auch nach dem Training. Leider wird dies oft beim Training vernachlässigt. 

Die dritte und wichtigste Regel. Ernährung. Viele Menschen, die ihr Abenteuer mit irgendeiner Art von körperlichen Aktivität beginnen, sind sich nicht bewusst, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Alltag ist, geschweige denn, wenn der Körper zusätzlich belastet wird. Unabhängig davon, welches Ziel Du verfolgst, solltest Du dich von einem Ernährungsberater über deinen Kalorienbedarf beraten lassen (denk dran – bei Body Chief gibt es eine kostenlose Beratung!), um in der Zukunft unangenehme gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Wie geht’s weiter? Besorge dir die richtigen Schuhe und… es kann losgehen. Vergiss nicht bei der Planung des Trainings deine Kapazitäten und Grenzen. Wenn Du jetzt dein Laufabenteuer beginnst, kannst Du dann am Berlin-Marathon teilnehmen? Ja! Aber eher nächstes Jahr

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